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Mittwoch, 3. Mai 2017

Regenschneesonnenschein - gibt es so etwas? - Monatsrückblick April 2017

April 2017: Ohja...der April, der April, der macht was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein, bald lädt er uns zum Rodeln ein. Es war tatsächlich ein richtiger April, wir hatten Wärme, Sonnenschein, Regen und sogar Schneestürme.

{Gesehen} Den Bodensee...im Sonnenschein, im Regen und auch mit Schnee. Er sah aber bei jedem Wetter toll aus. Wenn es so richtig Frühling gewesen wäre, wäre die Umgebung wahrscheinlich umso toller gewesen. Wir haben einen Kurzurlaub dort gemacht, da wir zwei Thermen besuchen wollten. Wir haben einen Reit-Bauernhof gefunden, wo wir die 3 Nächte geblieben sind.

{Gehört} Dass der Osterhase da war. Gesehen habe ich ihn nicht, aber ich habe ihn hoppeln gehört. Wow, und erst war er im Wald, wo die Kindergartenkinder suchen durften, dann war er um´s Gemeindezentrum herum beim Ostergottesdienst und ganz zum Schluss war er bei uns im Haus. War ihm wohl zu nass draußen...

{Getan} Marmelade eingekocht. Rhabarber ist zuviel im Garten. Da haben wir kurzerhand die erste Marmelade in diesem Jahr eingekocht: Rhabarber-Kiwi-Erdbeer. Sehr lecker.

{Gelesen} Jenny Nelson´s „Küssen al dente“ und Cathy Kelly´s „Geh ichauf meine Hochzeit?

{Gefreut} Ich habe mich gefreut und freue mich noch immer, dass ich die Nadelwelt-Karlsruhe am kommenden Wochenende besuchen kann. Ich habe bereits davon berichtet und werde nach dem Besuch auch schreiben, wie ich den Besuch empfand, was für Eindrücke ich hatte.

{Gedacht} Wie groß die große Motte schon ist. Jetzt ist sie schon 19 und hat bereits 3 Jahre ihrer Erzieher-Ausbildung hinter sich. Jetzt steht sie vor ihrer Facharbeitspräsentation und ihren Prüfungen. Dann kommt nur noch das Anerkennungsjahr und dann ist sie schon fertig 😨 Die Zeit vergeht wie im Flug...

{Gewünscht} Ich habe mir gewünscht, dass ich einmal mehr Zeit hätte zu backen. Ich komme viel zu wenig dazu...oftmals ist es aber auch so, dass gar kein Kuchen gewünscht wird. Im April habe ich aber Kekse als auch Kuchen backen dürfen ;) 
{Gekauft} Wieder einmal Klamotten für die Kinder. Sie wachsen und wachsen und wachsen.


{Gebloggt} Ich habe Euch von unserem Kurzurlaub in Dresden erzählt. Hier könnt Ihr ihn noch einmal nachlesen.
{Nähen} Passend zur Osterzeit habe ich Egg-Mops genäht, Eiermützen. Dazu gab es auch mal etwas für uns: Eierwärmer. Sie wurden auch verschenkt zu Ostern. Für die große Motte wurde ein Cosplay-Tshirt fertig und für kleine Babys ein Kuschelsack/Schlafsack.



Wie war Euer Monat?
War etwas Schönes dabei?
Dann berichtet doch mal!


Eure Ivi

Dienstag, 25. August 2015

Ausbildungsberuf Erzieher / Erzieherin

im Fach "Erziehen Betreuen
Gestalten" wurde ein
 Herbarium gemacht
Ich gebe Euch heute hier einen Einblick in die schulische Ausbildung zur Erzieherin. Noch dazu weise ich darauf hin, dass die Ausbildungen in den einzelnen Bundesländern verschieden sind. Dieser Artikel befasst sich mit der schulischen Ausbildung in Baden-Württemberg!

Voraussetzungen: die Fachschulreife, der Realschulabschluss (mittlere Reife) oder das Versetzungszeugnis in die Klasse oder Jahrgangsstufe 11 eines Gymnasiums

Ausbildungsformen: schulische Ausbildung und PIA-Ausbildung (praxisintegrierte Ausbildung)

Gehalt: nur in der PIA-Ausbildung gibt es Gehalt. Wie hoch dieses bei den einzelnen Arbeitgebern ist, sollte erfragt werden. Eine Richtlinie gibt es nicht unbedingt. Im Badischen Teil von BaWü liegt das Gehalt im 1. Ausbildungsjahr um die 800,00 € .

In der schulischen Ausbildung bekommt man kein Gehalt. Im letzten Jahr, dem Anerkennungsjahr bekommt man um die 800,00 €. Manchmal mehr, manchmal weniger, jenachdem, wo man arbeitet. Für die Schulausbildung muss man an den staatlichen Schulen kaum Gelder zur Verfügung haben. Die Scoolcard z.B. wäre das Einzigste, was man selbständig zu tragen hätte. Lehrmittelfreiheit ist oftmals gegeben.

Es besteht die Möglichkeit, Schüler-Bafög zu beantragen.

Ausbildungs- bzw. Praktikumsstätten: Kindertagesstätten, Kindergärten, Kinderkrippen, Hort

spätere Arbeitsstätten: Kindergärten, Kinderkrippen, Horte, Kinder- und Erziehungsheime, Familien- und Suchtberatungsstellen, Tagesstätten oder Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, Erholungs- und Ferienheime

spätere Aufstiegsmöglichkeiten: Studium an einer pädagogischen Hochschule zur Leiterin oder Fachberaterin; Ausbildung zur Fachlehrerin an Schulen für Geistigbehinderte; Heilpädagoge

Einstiegsgehalt nach Abschluss der Ausbildung: variierend ab ca. 2.200,00 € brutto.

Die schulische Ausbildung zur Erzieherin geht über 4 Jahre:
  • einjähriges Berufskolleg für Praktikanten
  • zwei Schuljahre an der Fachschule für Sozialpädagogik
  • Anerkennungsjahr (betreutes Berufspraktikum)

Wenn man sich für die Ausbildung der Erzieherin entscheidet, sollte man auch das Berufskolleg (hier ist die Voraussetzung der mittlere Bildungsabschluss) schon auf der Fachschule für Sozialpädagogik machen, denn hier sind bereits viele Fächer bezogen auf Sozialpädagogik im Schuljahr zu absolvieren. Diese wären z. B. „Berufliches Handeln und Fundieren“, „Erziehung und Betreuung gestalten“, „Bildung und Entwicklung fördern“, Englisch, Deutsch und Religion.

Um auf der Fachschule für Sozialpädagogik angenommen zu werden, gibt es ebenfalls Voraussetzungen:
  • Fachschulreife, mittlerer Bildungsabschluss o.ä. (siehe oben)
  • erfolgreicher Abschluss eines Berufskolleg oderähnlicher Einrichtung
  • Berufsabschluss als staatlich anerkannter Kinderpfleger oder eine ähnliche, gleichwertige berufliche Qualifizierung
  • einen Vertrag mit einer Einrichtung, die einen Praktikumsplatz zur Verfügung gestellt hat

Es gibt auch die Möglichkeiten, dass man bereits Berufspraktika oder eine andere Ausbildung absolviert und dann diese auf die Voraussetzungen angerechnet werden. Hier könnt Ihr diese Voraussetzungen nachlesen:

Im Berufskollegjahr hat man 3 Tage Schule und 2 Tage Praktikum pro Woche. Daneben gibt es einige Wochen Blockpraktikum. Den Praktikumsplatz muss man sich in der schulischen Ausbildung selbst suchen. Der Kindergarten oder eine ähnliche Einrichtung hat dann den Vertrag mit dem Auszubildenden und der Schule. Während des Praktikums kommen auch mal Lehrer oder Mitschüler zum Bewerten der Aktionen, die man mit den Kindern macht. Diese werden dann auch miteinander besprochen und sie werden benotet. Die Note fließt in das Endjahreszeugnis ein.

Was macht man alles im Praktikum?
Man sollte sich dessen bewußt sein, dass man am Anfang all das machen muss, was man sich eigentlich nicht unbedingt wünscht:
Beobachten, Protokolle schreiben, Lernen, mit den Kindern spielen, aber auch Windeln wechseln, Kinder trösten, Streite schlichten, Ausflüge und Feiern mitgestalten, Betreuen, Basteln, Angebote machen

Die schulische Ausbildung zur Erzieherin endet mit einer Facharbeit mit Präsentation, einem Fachgespräch und einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.

Da ich niemanden kenne, der die PIA-Ausbildung zur Erzieherin macht, kann ich hier nicht groß drauf eingehen. Ich habe aber einen interessanten Link gefunden, wo ihr darüber nachlesen könnt:




Hinweis: alle Angaben ohne Gewähr!