Donnerstag, 5. Februar 2015

Wünsche werden wahr bzw. Träume sind keine Schäume (mehr) - Teil 2

Wünsche werden wahr bzw. Träume sind keine Schäume (mehr)

Habt Ihr Wünsche oder Träume?
Habt Ihr sie schon verwirklicht?

Ich habe in meinem jungen Leben nur 3 große Wünsche gehabt:

  1. Meine erste große Liebe wiederzusehen und noch einmal an den Ort zurück zu kehren, wo wir uns getroffen hatten.
  2. Meinen Schwarm Jonathan Knight einmal im Leben treffen zu dürfen.
  3. Einmal in die USA reisen zu können, speziell an die Ostküste.
Soll ich Euch mal verraten, dass ich all diese Träume verwirklicht habe?! All das aus eigener Kraft! Ich denke - und dazu stehe ich -, dass man wirklich alles im Leben erreichen kann, wenn man möchte. Ich habe nicht ungewöhnliche Träume gehabt, aber ich bin stolz drauf, hinterher gewesen zu sein und somit alle erfüllt zu haben. 
Hier kommt Teil 2:

Ich hatte bereits schon einmal berichtet, dass ich früher Fan der New Kids on the Block war. Jonathan Rashleigh Knight, wie er mit vollem Namen heißt. Ich hatte damals viel herausbekommen über ihn. Oft brachten die gängigsten Teeniezeitschriften etwas über die Boyband oder aber – als das Internet vorhanden war – über diverse Message Boards von seinem Bruder Jordan Knight (der sich als Solokünstler versuchte).

Jonathan, heute (46) wieder on Tour mit der Band, war zwischendurch als Immobilienmakler/Restaurierer von Häusern tätig und outete sich zwischenzeitlich auch als homosexuell.

2008 tourte die Band durch Europa und war zum Filmdreh „1 ½ Ritter“ hier in Deutschland. Meine Freundin Vussi – genauso durchgeknallt, wenn es um Jonathan ging – hatte nichts anderes zu tun, als mich zu fragen, ob wir denn nicht auch ein paar Tage nach München gehen wollen. Erst wollte ich nicht, aber dann hatte ich doch das Glück, im Hochsommer in der Kanzlei, wo ich arbeitete, ein paar Tage Urlaub zu bekommen. Sie holte die große Motte von daheim ab, dann holten sie mich nach der Arbeit ab und schon düsten wir Richtung München. Da sie den Filmdreh in Landshut hatten, checkten wir dort in einem Hotel ein und schauten dann, welches Hotel die Band genommen haben könnte. Relativ schnell wurden wir fündig. Leider kamen sie erst um 23 Uhr im Hotel an und flitzten so schnell an uns vorbei, dass wir kaum jemanden sahen.
Sofitel München
Nachdem wir sie am nächsten Morgen verabschiedet hatten, düsten wir ihnen natürlich hinterher, Richtung München. Wir hatten das Gerücht gehört, dass sie in einem 5* Hotel abgestiegen seien. Was machen 2 verrückte Hühner? Checken in einem 5* Hotel ein J 

Die große Motte vergnügte sich lieber mit dem Fernseher im Zimmer und die 2 verrückten Hühner lungerten mit ein paar anderen Fans in der Lobby herum. 

War das ein Raunen, als sie zu den Türen hereinkamen. Ich hatte das Glück, dass Donnie auf mich zusteuerte, mich in den Arm nahm und nicht mehr los ließ (erst als ich meinte, meine Freundin würde auch gerne ein Foto haben) …Ihnen so nah zu sein…aber ich schweife vom Thema ab (dabei könnte ich noch erzählen, dass wir Jordan im Schwimmbad getroffen haben und Joe uns am Fahrstuhl begegnete, aber das war alles nix gegen Jonathan *grins*).

Mein Schwarm Jonathan war zu diesem Zeitpunkt immer noch so, dass er sich gerne versteckte, gerne hintenrum ins Zimmer switchte, ohne großen Fankontakt zu haben. 2 verrückte Hühner hielten durch. 

Meine Freundin war damals noch Raucherin, so mussten wir ab und zu vor die Türe…nachts um 1 Uhr stand auch Jonathan (nebst Bodyguard) vor der Tür und rauchte eine. 3m von uns entfernt J Erst haben wir nur mit dem Bodyguard geredet, dann hatte ich ja ein Geschenk dabei, das hatte ich dann dem Bodyguard gegeben. Wir waren dann einfach so dreist und blieben stehen. Anderen Fans gab er noch ein Autogramm. Als er reingehen wollte, fragten wir ungeniert, ob wir ein Foto mit ihm bekommen könnten. 

Erst überlegte er lange, so dass wir schon dachten, dass er nein sagen würde, aber dann sagte er - sich ständig umschauend -, dass wir ihm in die Lobby folgen sollten („let‘s step inside“). Wir gingen gemeinsam mit ihm und dem Bodyguard durch die Drehtür des Hotels, andere Fans ließ der Bodyguard nicht mit. Die Drehtür bewegte sich ziemlich langsam und Jonathan summte leise: „It’s so slow, ist’s so slow slow slow.“ Wir waren hinter ihm und Vussi meinte ganz trocken: „As long as we don’t get stuck in here.“ Er meinte nur: „Yah, it might happen.“ Er nahm er mich in den Arm und Vussi machte ein Foto. Er hatte seinen Arm auf meiner Schulter und ich legte für 2 Sekunden meinen Kopf auf seine Schulter. Es fühlte sich so gut an, warm und ich spürte seine Haut durch das dünne T-Shirt. Er wollte dann schon weiter, als ich ihn aufhielt. Vussi fragte in dem Moment auch noch nach einem Foto mit ihr und ihm. Bevor ich das machte, sah ich ihm ins Gesicht und konnte mich nicht zurückhalten: „Oh, you look so tired.“ Er antwortete mit einem schiefen Grinsen: „Yes, I am tired.“ Nun, im Nachhinein fühlte ich mich wie „Baby“ in „Dirty Dancing“ – „Ich habe eine Wassermelone getragen!“…


Es war ein toller Aufenthalt in München (die 5 Jungs waren sehr lebensnah, saßen mit uns Fans in der Bar und im Biergarten und waren total locker) und ich danke meiner Freundin Vussi ganz doll, dass sie es mir ermöglichte, ihn zu treffen und dadurch einen weiteren Traum erleben zu dürfen! Dickes Bussi an Dich verrücktes Huhn!

Habt Ihr Euren Lieblingsstar auch schon getroffen? Wie war es?


Eure Ivi

Wir konnten bei der Pressekonferenz mit dabei sein



Kommentare:

  1. Meine liebe Sista, was hatten wir für einen Spaß in Landshut und vor allem in München. All diese schönen und lustigen Momente zusammen mit Deiner Motte und Dir habe ich total genossen. Heute beim Lesen Deines Blogs kamen die schönen Erinnerungen wieder hoch und haben ein großes Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Ich drück Dich ganz dolle! Deine Vussi

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    1. Hihi, das denke ich mir ;) Drück Dich ganz doll zurück.
      Hugs,
      Ivi

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  2. Das muß ja aufregend gewesen sein wenn man sein Idol trifft !
    Liebe Grüße
    Käthe

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    1. Liebe Käthe,

      und wie aufregend. Man realisiert das erst sehr viel später, dass es geschehen ist :D

      Liebe Grüße
      Ivi

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  3. Das finde ich ja wirklich irre, dass ihr den Jonathan in München besucht habt!!!! Mir wäre das ja ein wenig peinlich gewesen, aber ich glaube, auch er hat sich gefreut.
    Ich habe keine großen Idole und bin auch in der Jugend nie allzu lange einem Idol hinterher gehangen (oder ich habe es vergessen?) Ich hätte gerne einmal Freddie Mercury getroffen, der ja eine Zeitlang oft in München gewesen ist. Aber leider lebt er ja nicht mehr.
    LG
    Sabienes

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    1. Huhu Sabienes,
      nun, ob er sich gefreut hat??? Ich wage es zu bezweifeln :D :D Er war doch "einfach nur müde" *grins* Aber ich denke, er weiß, wem er den Ruhm&Erfolg zu verdanken hat. Noch dazu waren es damals in München nicht allzu viele Fans, sonst wäre er wohl auch nicht mit ihnen im Biergarten bis nachts um 3 Uhr gesessen ;)

      LG Ivi

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