Voller
Vorfreude und Aufregung fuhr ich am Freitag zur Messe bei uns raus,
da dort die Nadelwelt Karlsruhe stattfand. Da ich ebenfalls leidenschaftliche Näherin bin, musste ich endlich mal dorthin. An drei Tagen ging es wohl
hoch her. Ich bedanke mich an dieser Stelle für das Sponsoring dieses Artikels bei der Nadelwelt Karlsruhe!
Durch den Einlass hindurch konnte man sich zunächst
Patchwork-Decken und Bilder anschauen. Ich war lange dort und fand es
toll, was Menschen aus Stoff zaubern können. Tatsächlich war
„zaubern“ das richtige Wort dafür. Ein Bild stammt von einem
Mädchen, welches erst 9 Jahre alt ist. Hut ab!
Dann
trat ich in die eigentliche Halle. Wow, ich war ganz erschlagen von
dem ersten Eindruck. Wo sollte ich anfangen? OK, strategisch wollte
ich von vorne bis hinten alle Gänge durchgehen und ggfs. danach noch
einmal Stände einzeln aufsuchen. Was mir aufgefallen ist, dass es
vorrangig Patchwork- und Quiltstände gab. Ist dies in diesem Jahr
der Hype oder habe ich das einfach nur übersehen, weil es mich nicht
betrifft? Daneben gab es Stände mit Stickereien, Wolle,
Baumwollstoffe, Jerseystoffe und natürlich auch allerlei
„Tüddelkram“, wie wir in der Nähszene sagen. Das bezeichnet
Knöpfe, Bänder, Reißverschlüsse etc. Natürlich gab es auch
Nähmaschinen und Stickmaschinen nebst diversen Zeitschriften zu den
einzelnen Arten der Handarbeit zum Anschauen, Ausprobieren und wohl
auch Kaufen 😉
Übrigens
gab es auch viele viele Kurse und Workshops, zu denen man sich vorher
anmelden konnte. Diese findet man auf der Website der Nadelwelt. Habe
ich allerdings nicht gemacht, da ich mir von der Ausstellung selbst
erst einmal einen Überblick machen wollte (und das war
ganz gut so, denn ich war nach 4h ohne Pause ziemlich kaputt).
Workshops gab es auch an den Ständen selbst. Interessant fand ich z.
B. das Fertigen von Sachen mit Papier und Stoff. Das konnte man sogar
ausprobieren. Das heißt „English Paper Piecing“. Das werde ich
mir bestimmt mal genauer anschauen, soweit es die Zeit zulässt. Es gab sogar eine Näh-Rallye, da habe ich aber auch nur zugeschaut 👀
Ganz
toll war es, dass man auch mit den einzelnen Inhabern der Shops bzw.
Firmen ins Gespräch kommen konnte. So habe ich mich mit dem netten
Mann von „Waldstürmer“ unterhalten, der mir einen fantastischen
Tipp für alle Stoffbegeisterte gab: eine Stoffparty im Laden von
Waldstürmer. Entweder unter der Woche abends oder auch mal am
Sonntagmittag. Ab 5 Personen gibt es eine solche und man kann in Ruhe
Stoffe gucken und streicheln (natürlich auch kaufen).
Persönlich
fand ich es toll, Marina von Marina Rossa endlich mal in natura
kennen zu lernen, auch wenn sie in diesem Überfall-Moment nicht wußte,
wer ich bin 😉 Bei so vielen Menschen, die ihre Seite mögen und
bekaufen, ist das aber auch einfach nur normal 😊 Wunderschöne
Stoffe hatte sie vor Ort mit und auch ein paar Kleidungsstücke habe
ich gesehen. Danke, dass ich Dich kennen lernen durfte, es ist immer
schöner, wenn man die Person, die hinter einer Firma steht, auch mal in Natur gesehen hat.
Zwei kleinere Stände haben mir sehr gut gefallen, die ich vorher noch
nicht kannte. Einmal war das die charmante Madame vom Atelier des ABCDaires aus Frankreich. Ich sage "Merci" für das kurze, aber nette Gespräch! Sie hat wundervolle Mäuse namens Hortense
mitgebracht gehabt. Hier könnt Ihr ein Foto von allen sehen. Ganz
tolle Arbeiten! Gern hätte ich auch so eine Maus mitgenommen, aber
unsere Kinder haben schon soooviele Kuscheltiere...aber ich behalte
es für mich im Hinterkopf 😉
Ein
anderer Stand war von suki:z. Dort gab es „Beanies in a Bottle“ –
eine echt originelle Idee, die ich bis dato noch nicht gesehen habe.
An diesem Stand gab es aber noch mehr. Zugeschnittene Sachen wie z.B.
Luftballonhüllen, Beanies, Röckchen, Bodys gab es dort als Set, die
man dann daheim selbst zusammennähen konnte. Somit spart man sich
den Zuschnitt, was ja auch Zeit und Mühe kostet.


Insgesamt
fand ich die Nadelwelt sehr erfolgreich. Ich war allerdings müde und
kaputt, nicht nur vom Laufen, sondern tatsächlich von all den
Eindrücken. Ich war auch sehr froh, dass ich schon am Freitag
gegangen bin und nicht erst am Wochenende. Ich kann mir vorstellen,
dass es dann noch voller ist. Natürlich wird auch für das leibliche
Wohl gesorgt. Am Ende der Halle war das Hallenrestaurant. Dort gab es
Kuchen, Getränke, warme Gerichte und genügend Plätze zum
Verschnaufen. Ich habe mich aber lieber vor der Halle hingesetzt
(dort gab es übrigens auch Snacks und im Hof draußen gab es
Flammkuchen) und habe eine kleine Pause gemacht, um dann noch einen
kleinen Rest zu schaffen und wieder heimzufahren.
Ich
möchte hier schon einmal auf die Nadelwelt-Karlsruhe im nächsten
Jahr hinweisen. Diese findet vom 04. - 06. Mai 2018 statt. Nun seht
Ihr noch meine Ausbeute in diesem Jahr 😊
Ward
Ihr auch dort?
Was
sind Eure Eindrücke?
Lohnt
es sich?
Hinterlasst
mir doch einen kurzen Kommentar dazu!
Eure
Ivi
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