Montag, 27. April 2015

Wünsche werden wahr bzw. Träume sind keine Schäume (mehr) - Teil 3

Wünsche werden wahr bzw. Träume sind keine Schäume (mehr)

Habt Ihr Wünsche oder Träume?
Habt Ihr sie schon verwirklicht?

Ich habe in meinem jungen Leben nur 3 große Wünsche gehabt:

  1. Meine erste große Liebe wiederzusehen und noch einmal an den Ort zurück zu kehren, wo wir uns getroffen hatten.
  2. Meinen Schwarm Jonathan Knight einmal im Leben treffen zu dürfen.
  3. Einmal in die USA reisen zu können, speziell an die Ostküste.

Soll ich Euch mal verraten, dass ich all diese Träume verwirklich habe?! All das aus eigener Kraft! Ich denke - und dazu stehe ich -, dass man wirklich alles im Leben erreichen kann, wenn man möchte. Ich habe nicht ungewöhnliche Träume gehabt, aber ich bin stolz drauf, hinterher gewesen zu sein und somit alle erfüllt zu haben. 

Hier kommt Teil 3:
In die USA durfte ich das erste Mal im Jahre 2003 reisen. Meine große Motte und ich besuchten zunächst ca. 2 Wochen lang eine Brieffreundin von mir, Deb, die zwischenzeitlich leider schon verstorben ist. Einen detaillierten Bericht über unsere Zeit in Ohio gibt es bald in einem eigenen Post. An der Ostküste war ich mittlerweile schon 2x. Die 2. Reise könnt Ihr hier nachlesen. Jetzt möchte ich Euch zeigen, wie wir das erste Mal Boston und die Umgebung erlebt haben:

In einer Nacht fuhr uns Deb mit ihrem Papa zur AMTRAK-Station nach Cleveland. Der Zug fuhr um 2.30 Uhr nachts los bzw. weiter Richtung Boston. Das Gepäck mussten wir – wie bei einem Flug – schon vorher aufgeben und bekamen es dann erst in Boston wieder. Unterwegs stieg eine Freundin zu, die mit uns zusammen nach Boston fuhr. Die Sitze waren bequem und man bekam Kissen und Wolldecken. Nach 17h kamen wir dann in Boston an und fuhren zu unserem Hostel. Das kann man leider nicht weiterempfehlen, so dass ich den Namen lieber verschweige. 


Am 1. Tag sind wir mit der T (U-Bahn) in die City gefahren und waren dann nur noch zu Fuß unterwegs. Unterwegs haben wir immer wieder Pausen eingelegt und auch etwas gegessen. Größtenteils sind wir den Freedom Trail entlang gelaufen. Das ist eine rote Linie, die durch die Stadt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiläuft, wie z.B. Newbury Street (Shopping), John-Hancock-Tower, Prudential-Center und Public Garden. Im Public Garden sind wir SwanBoat gefahren und haben Eichhörnchen mit Bananen gefüttert. Was für eine Aufregung unterwegs noch war: bei der großen Motte fiel der 1. Milchzahn raus. Nachts kam natürlich auch die Zahnfee.




Am 2. Tag waren wir wieder viel unterwegs, haben das Haus gefunden, wo Ally McBeal gedreht wurde, haben Halt bei McDonalds und Dunkin´ Donuts gemacht und waren in den Quincy Market-Hallen, gleich neben der Faneuil Hall. Hier gibt es drei Stück. Die in der Mitte ist eine einzige Fressmeile, anders kann man dazu nicht mehr sagen, da gab es ununterbrochen Essen zu kaufen. In den anderen 2 Hallen konnte man shoppen. Auch rundherum gab es viele Sachen zu kaufen (marktähnlich).

Am Montag drauf sind wir zur North Station gefahren, weil wir mit dem Commuter Rail nach Manchester-by-the-Sea (hier ist übrigens der Singing Beach) gefahren sind. Einige werden jetzt denken, oh wie schön, zum Strand.  Nee, denkste, Pustekuchen, ganz falsch! Wir verrückten Hühner sind von dort mit einem Taxi zu einer Adresse nach Essex gefahren. Warum? Weil dort ein Mitglied von NKOTB wohnt(e). Allerdings hatten wir leider kein Glück. Wir warteten einige Stunden am Fuße der Auffahrt, es fuhren verschiedene Fahrzeuge rauf und runter, aber niemals unser Star, auf den wir hofften. So machten wir uns auf den Weg nach Essex-City und aßen bei „Woodman´s“ Mittag. Wir haben uns noch ein wenig den Yachthafen angeschaut und sind dann mit einem Taxi wieder zurück zur Bahnstation gefahren, wo uns der Zug wieder nach Boston brachte abends. Am nächsten Tag fuhr meine Freundin wieder zurück zu ihrer Urlaubsunterkunft und wir hätten eigentlich ins Flugzeug steigen müssen…

…eigentlich! Ich habe lange überlegt, ob ich das hier niederschreibe, aber mittlerweile finde ich es nur noch lustig, denn wir haben die Situation gemeistert. Ich habe falsch auf die Flugtickets geschaut, da standen 2 Daten drauf, das Abflug- und das Ankunftsdatum. Somit waren wir 1 Tag zu spät am Flughafen, haben unseren Flug verpasst und kaum noch Geld in der Tasche gehabt. Den Flug hätte ich umbuchen lassen können, natürlich gegen Geld, was ich nicht hatte. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich auch keine Kreditkarte (seitdem habe ich eine!), so dass wir abends auf dem Flughafen hockten und ich nicht weiter wusste. Die Deutsche Botschaft hatte nur von 9-12 Uhr vormittags auf. Total liebe Mitarbeiter der Delta Airline haben uns dann zu einem Hotel gebracht und uns eine Übernachtung gegeben dort. 

Am nächsten Tag konnten wir somit zur Botschaft gehen, die uns allerdings nicht groß weiterhalf L Von einem Familienmitglied habe ich mir dann Geld über Western Union schicken lassen und somit konnten wir dann 2 Tage später wieder gut daheim landen.

Fazit: entweder gute Freunde in der Stadt haben oder genug Geld einpacken, am besten aber eine Kreditkarte ;)

Dennoch werde ich diese Reise nie vergessen! Wir hatten traumhaftes Wetter, waren viel unterwegs, haben viel gesehen und erlebt und es ist ein weiterer Traum von mir in Erfüllung gegangen.

Habt Ihr schon Pannen gehabt im Urlaub?
Welchen Traum habt Ihr Euch erleben lassen?

Eure Ivi


PS. Die genannten Firmen stehen in keiner Verbindung zu mir. Ich habe keinerlei Vergünstigungen oder ähnliches dadurch erhalten. Ich habe sie lediglich genannt, um auch noch einmal meinen Dank zu zeigen!



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